In der außerklinischen Intensivpflege kommt der Hygiene eine Schlüsselrolle zu. Sie schützt nicht nur die Gesundheit der Pflegebedürftigen, sondern auch die der Pflegekräfte selbst. Besonders im Umgang mit Lebensmitteln sind strenge Hygienestandards unerlässlich, um Infektionen und Krankheitsübertragungen effektiv vorzubeugen. Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) sieht daher vor, dass Personen, die gewerbsmäßig Lebensmittel herstellen oder in den Verkehr bringen, nicht nur vor Aufnahme ihrer Tätigkeit, sondern auch regelmäßig alle zwei Jahre eine Folgebelehrung erhalten. Diese gesetzliche Regelung dient dazu, das Bewusstsein für Hygienemaßnahmen ständig aufrechtzuerhalten und zu schärfen.

Für Pflegekräfte in der außerklinischen Intensivpflege, die täglich mit der Zubereitung oder Ausgabe von Lebensmitteln betraut sind, ist diese Folgebelehrung daher nicht nur eine rechtliche Verpflichtung, sondern auch ein zentraler Bestandteil ihrer beruflichen Verantwortung. In unserem neuesten Blogartikel erläutern wir die Bedeutung dieser Belehrungen und wie unsere speziell auf Pflegekräfte zugeschnittene Online-Schulung dir hilft, die gesetzlichen Anforderungen mühelos zu erfüllen und deine Hygienepraktiken kontinuierlich zu verbessern.

Bedeutung der Folgebelehrung

Hygiene ist ein fundamentales Element in der Pflege, insbesondere wenn es um den Umgang mit Lebensmitteln geht. Für Pflegekräfte, die in der außerklinischen Intensivpflege tätig sind, erhöht sich die Verantwortung, da ihre Patienten oft besonders anfällig für Infektionen sind. Die regelmäßige Folgebelehrung gemäß § 43 Abs. 1 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Gesetzliche Anforderungen und deren Zielsetzung:

Gemäß IfSG muss jede Person, die gewerbsmäßig Lebensmittel herstellt, behandelt oder in den Verkehr bringt, vor Aufnahme der Tätigkeit und dann alle zwei Jahre belehrt werden. Diese Belehrungen dienen dazu, das Bewusstsein und Wissen über Hygienepraktiken kontinuierlich zu aktualisieren und sicherzustellen, dass alle Beteiligten die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen verstehen und umsetzen können. Für Pflegekräfte bedeutet dies eine regelmäßige Auffrischung der Kenntnisse über die richtige Handhabung von Lebensmitteln, die Prävention von Kreuzkontaminationen und die effektive Vermeidung von Infektionsrisiken.

Schutz der Patienten und der Pflegekräfte:

Die Folgebelehrung ist nicht nur eine gesetzliche Pflicht, sondern auch ein zentraler Bestandteil des Schutzes von Patienten und Pflegepersonal. Durch regelmäßige Schulungen können Pflegekräfte sicherstellen, dass ihre Praktiken stets den neuesten Hygienestandards entsprechen. Dies trägt dazu bei, das Risiko von Lebensmittelvergiftungen, Infektionen und anderen  Gesundheitsproblemen signifikant zu reduzieren.

Förderung eines hygienischen Arbeitsumfelds:

Ein weiterer wesentlicher Aspekt der Folgebelehrung ist die Förderung und Aufrechterhaltung eines hygienischen Arbeitsumfelds. Regelmäßige Schulungen schärfen das Bewusstsein für Hygiene und motivieren das gesamte Pflegeteam, Best Practices in ihrem täglichen Umgang mit Lebensmitteln und Patientenversorgung anzuwenden. Dies stärkt nicht nur die individuelle Kompetenz jedes Teammitglieds, sondern fördert auch eine Kultur der Sicherheit und Sorgfalt, die für die Qualität der Pflege unerlässlich ist.

Zielgruppe der Schulung

Die Folgebelehrung gemäß § 43 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz ist speziell für jene Berufsgruppen konzipiert, die regelmäßig mit der Herstellung, Behandlung oder dem Inverkehrbringen von Lebensmitteln beschäftigt sind. In der außerklinischen Intensivpflege betrifft dies eine spezifische Gruppe von Fachkräften, deren Alltag die direkte Versorgung und Betreuung von Patienten einschließt.

Wer gehört zur Zielgruppe?

– Pflegekräfte: Alle Pflegefachkräfte und Pflegehelfer, die in der außerklinischen Intensivpflege tätig sind und im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeiten Lebensmittel zubereiten, anrichten oder an Patienten ausgeben. Dazu zählen beispielsweise die Zubereitung spezieller Diäten oder das Anreichen von Mahlzeiten.

– Betreuungspersonal: Nicht nur ausgebildete Pflegekräfte, sondern auch Betreuungspersonal, das unterstützende Tätigkeiten im Pflegealltag ausführt und dabei mit Lebensmitteln in Kontakt kommt.

– Ehrenamtliche Helfer: In manchen Fällen können auch ehrenamtliche Helfer, die regelmäßig in der außerklinischen Intensivpflege unterstützen und dabei Lebensmittelverantwortung tragen, Teil der Zielgruppe sein.

Warum ist die Schulung für diese Zielgruppe wichtig?

Die Bedeutung dieser Schulung liegt in der besonderen Vulnerabilität der Patienten in der außerklinischen Intensivpflege. Diese Patientengruppe ist oft besonders anfällig für Infektionen und andere Gesundheitsrisiken, die durch unsachgemäßen Umgang mit Lebensmitteln entstehen können. Die regelmäßige Schulung des Pflegepersonals hilft, dieses Risiko zu minimieren und sorgt für eine sichere und hygienische Versorgung.

Anpassung der Inhalte auf die Bedürfnisse der Zielgruppe:

Die Schulungsinhalte sind so gestaltet, dass sie die spezifischen Anforderungen und Herausforderungen der Pflegekräfte in der außerklinischen Intensivpflege berücksichtigen. Dies umfasst praktische Anleitungen zur Hygiene beim Umgang mit Lebensmitteln, die Vermittlung von Kenntnissen über die Vermeidung von Kreuzkontaminationen und die Förderung eines tieferen Verständnisses für die Notwendigkeit strenger Hygieneprotokolle.

Vorteile der Online-Schulung

Die Durchführung der Folgebelehrung in einem Online-Format bietet zahlreiche Vorteile, die besonders im Kontext der außerklinischen Intensivpflege von Bedeutung sind:

Flexibilität: Online-Schulungen ermöglichen es Pflegekräften, die Lerneinheiten nach ihrem eigenen Zeitplan und von jedem Ort aus zu absolvieren. Dies ist besonders vorteilhaft für Pflegepersonal, das Schichten arbeitet und nur begrenzt Zeit hat.

Kosteneffizienz: Durch die Vermeidung von Reisezeiten und -kosten sowie physischen Schulungsräumen können sowohl die Einrichtungen als auch die Pflegekräfte finanziell profitieren.

Aktualität der Inhalte: Online-Schulungsprogramme können leicht aktualisiert werden, um die neuesten Hygienerichtlinien und gesetzlichen Anforderungen widerzuspiegeln. Dies gewährleistet, dass das Pflegepersonal stets die aktuellsten Informationen erhält.

Interaktive Lernmethoden: Moderne Online-Schulungen nutzen interaktive Elemente wie Videos, Quizze und Simulationen, die das Lernen anschaulicher und einprägsamer machen.

Dokumentation und Nachweisbarkeit: Online-Kurse bieten einfache Möglichkeiten zur Dokumentation und Verifizierung der Teilnahme und erfolgreichen Absolvierung, was für die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften unerlässlich ist.

Fazit

Die regelmäßige Folgebelehrung gemäß § 43 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz ist für Pflegekräfte in der außerklinischen Intensivpflege von entscheidender Bedeutung. Sie stellt sicher, dass alle Beteiligten auf dem neuesten Stand der Hygienepraktiken sind und die Gesundheit der Patienten sowie ihre eigene Sicherheit gewährleisten können. Durch die Teilnahme an unserer spezialisierten Online-Schulung können Pflegekräfte ihre gesetzlichen Verpflichtungen nicht nur erfüllen, sondern auch ihr berufliches Wissen vertiefen und ihre Fähigkeiten zur sicheren Lebensmittelhandhabung in der Pflege verbessern.

Wir laden alle Pflegekräfte ein, sich für diese wichtige Schulung anzumelden und damit einen Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität und Sicherheit ihrer Patienten zu leisten. Deine proaktive Teilnahme ist ein entscheidender Schritt, um höchste Standards in der Pflege aufrechtzuerhalten.

Unsere Inhalte findest du ebenfalls in unserem eLearning Kurskatalog, worüber sich Pflegekräfte, sehr einfach und bequem von überall weiterbilden können. Wir honorieren erfolgreich besuchte eLearning Schulungen mit einem Zertifikat. Auf unserer eLearning Plattform „Digital Medical Academy“ stehen eine Vielzahl an digitalen Schulungen zu relevanten Pflegethemen kostenlos zur Verfügung.

Digital Medical Academy

Die eLearning Plattform für den Pflegebereich!

Oder teste uns 30 Tage kostenlos

Geschrieben von:

Stephanie Traber